Vorweihnachtliches Erlebnis in der guten Stube

7. Adventsmarkt der Flosser Frauenunion lockt nach zweijähriger Pause Hunderte von Besuchern aus dem ganzen Landkreis ins Ortszentrum

Tausende von hellen Lichtern, leckerer Glühwein- und Lebkuchen-Duft, frische Bratwürste und Kartoffel-Spiralen und liebevoll dekorierte Stände von Fieranten und Hobbykünstlern – das sind die perfekten Zutaten gewesen, die am Freitagabend den 7. Adventsmarkt der Flosser Frauenunion (FU) zu einem stimmungsvollen vorweihnachtlichen Erlebnis werden ließen.

So kamen Hunderte von Besuchern aus der Gemeinde und darüber hinaus ins Ortszentrum und ließen sich auch vom einsetzenden Nieselregen nicht davon abhalten, bis in die Abendstunden zu feiern. „Der Markt ist erneut ein perfektes Beispiel gewesen, wie lebens- und liebenswert unser Floß doch ist“, freute sich FU-Vorsitzende Gabi Frank.

Zusammen mit der gesamten Flosser CSU-Familie hieß sie die Besucher, darunter u. a. Landtagsabgeordneten Dr. Stephan Oetzinger und Landrat Andreas Meier mit ihren Familien, den Flosser Bürgermeister Robert Lindner, die Pleysteiner FU-Vorsitzende Heidi Völkl sowie Andrea Lang, Mitglied im CSU-Parteivorstand Bayerns, herzlich willkommen. Musikalisch umrahmte der Evangelische Posaunenchor die Veranstaltung und die Sängerin Anna Schön begeisterte zudem das Publikum.

Frank dankte allen Helferinnen und Helfern der Flosser CSU-Familie – der Frauenunion, der Jungen Union und des CSU-Ortsverbandes – für ihren Einsatz sowie den Mitarbeitern des Bauhofes für deren Unterstützung. Nur gemeinsam könne man so einen Event auf die Beine stellen.


 

Flosser CSU legt Termin für Adventsmarkt fest

OV-Sitzung 10. Oktober 2022
In seiner Vorstandssitzung zurrte der CSU-Ortsverband um Vorsitzenden Harald Gollwitzer nicht nur die Veranstaltungstermine für Ende 2022 und für das kommende Jahr fest, sondern beleuchtete auch bundes-, landes- und kommunalpolitische sowie wirtschaftliche Themen.

Beliebte Veranstaltung steigt am 25. November im Marktplatz – Ebenso findet der Nikolausdienst statt – Auch 2023 soll es wieder das Baby-Begrüßungsgeld geben

Die Flosser CSU-Familie gibt weiter mächtig Gas: Waren bereits das Frühjahr, der Sommer und der Herbst diesen Jahres von vielen publikumswirksamen Veranstaltungen geprägt, setzt die CSU-Familie für den Winter noch einen drauf. So wurde am Montagabend in der Ortsvorstandssitzung in der Zoiglstube „Zum Gogerer“ u. a. festgelegt, dass der beliebte Adventsmarkt im Marktplatz am Freitag, 25. November, wieder über die Bühne gehen, und dass zudem ebenso der gerne wahrgenommene Nikolausdienst durchgeführt wird.

Damit aber noch nicht genug: Für die letzten Wochen im Jahr stehe noch Einiges auf dem Programm. Der angedachte vorweihnachtliche Besuch im Seniorenheim muss zwar aufgrund der aktuellen Corona-Entwicklung ausfallen, aber dafür finden die adventlichen Senioren- und Krankenbesuche statt. Zum Jahreswechsel wird auch wieder der traditionelle „Flosser Kurier“ erscheinen.

Vorausschauend auf 2023 planten die Mitglieder, dass im März die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen und Jubilars-Ehrungen stattfindet und im Sommer wiederum das Baby-Begrüßungsgeld ausgeschüttet wird. Für die Fraktion gab Markträtin Rita Rosner einen Überblick über deren Arbeit. Ein Thema war dabei die geringe Schülerzahl an der Flosser Mittelschule, an der es im aktuellen Schuljahr nur eine Klasse gebe. Die CSU stellte dabei die Frage, ob sich dieser Umstand auf die Bau- und Planungsvorhaben im Markt auswirken werden würde.


 

Lieb gewonnene Tradition zum Jubiläum fortgesetzt

Baby-Begrüßungsgeld 2022
Der CSU-Ortsverband, die Frauen Union und die Junge Union überreichten am Sonntag im Flosser Marktplatz bei einem kleinen Familienfest an 50 junge Eltern und Familien das Baby-Begrüßungsgeld für die letzten beiden abgelaufenen Jahre.

Flosser CSU-Familie überreicht zum 20. Mal das Baby-Begrüßungsgeld – 50 junge Eltern erhalten Sparschwein mit 25 Euro – Neues Format der Veranstaltung hat sich bewährt

Kleines Familienfest im Marktplatz bei sommerlichen Temperaturen: Das neue Format hat sich bei seiner Premiere auf alle Fälle bewährt. Die Kleinsten sind nur ein paar Wochen alt gewesen, die Größten fast ein Jahr – der CSU-Ortsverband, die Frauen Union (FU) und die Junge Union (JU) haben am Sonntagnachmittag in der „Flosser guten Stube“ mit dem Baby-Begrüßungsgeld eine lange und lieb gewonnene Tradition fortgesetzt. Sie begrüßten insgesamt 50 junge Familien und frischgebackenen Eltern der zurückliegenden zwei Jahre.

Dass die Kleinsten der Kommune im Mittelpunkt standen, merkte man kaum. Alle Babys genossen ihren Auftritt eher still, als mit Geschrei auf sich aufmerksam zu machen. Die Bewirtung der kleinen und großen Gäste mit Kuchen hatte die FU um Vorsitzende Gabi Frank übernommen, wofür CSU-Ortsverbandsvorsitzender Harald Gollwitzer dankte.

Für die Großen gab es am Food-Truck ausreichend Getränke. Finanziell hatte sich die JU um Vorsitzenden Johannes Kraus eingebracht. Die Nachwuchspolitiker stellten einen Großteil ihrer Einnahmen aus dem Nikolausdienst und aus der Christbaum-Abholaktion als Willkommensgruß zur Verfügung. 

2021 und 2022, so stellvertretende Ortsverbandsvorsitzende Nadine Gralla-Sommer in ihrer Begrüßung, bei der sie auch den katholischen Pfarrer Max Früchtl willkommen hieß, seien mit 36 und 14 Neugeborenen zwei tolle Jahre gewesen. „Wir sind ein wenig stolz darauf, dass wir die Tradition des Baby-Begrüßungsgeldes nach der zuletzt durch Corona bedingten Pause seit 20 Jahren aufrecht erhalten können“, freute sich Gralla-Sommer. Als Präsent erhielten alle frisch gebackenen Eltern nämlich ein mit 25 Euro gefülltes Sparschwein.

Bereits seit 2002 übergibt die Flosser CSU-Familie das Baby-Begrüßungsgeld an alle Neugeborenen im Markt, nachdem die Gemeinde diese freiwillige Leistung abgeschafft hatte. „Ich freue mich besonders über die erneut große Zahl an Neugeborenen“, so die stellvertretende Ortsverbandsvorsitzende weiter. Daher sei es wichtig, die Kleinsten mit ihren Familien in den Mittelpunkt zu stellen und ihnen die Wertschätzung und Unterstützung zu teil werden zu lassen.


 

„Sachliche Konzepte entscheiden, nicht die schnelle Schlagzeile“

MU-Gespräch01
Benjamin Zeitler (MU-Bezirksvorsitzender), Alexander Herzner (MU-Kreisvorsitzender Nordoberpfalz), CSU-Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht, Harald Gollwitzer (Bezirksvorsitzender des Wirtschaftsbeirates Weiden/Nordoberpfalz) und Stefan Prechtl (stellv. MU-Kreisvorsitzender Tirschenreuth) machten beim Sommer-Pressegespräch (v. l. n. r.) in Floß deutlich, dass den derzeitigen Kurs der Ampel-Koalition nicht befürworten.

CSU-Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht steht beim Sommer-Pressegespräch der Mittelstands-Union und des Wirtschaftsbeirates Rede und Antwort – Grundprinzipien der sozialen Marktwirtschaft sind wegweisend

Schon der ehemalige CSU-Vorsitzende Franz-Josef Strauß hat es gewusst: „Unser Wohlstand, unsere hohen Leistungsansprüche, und unser System der sozialen Sicherheit hängen von der Leistungsfähigkeit und Ertragskraft unserer Wirtschaft ab“. Eine Aussage, die heute aktueller denn ist. Dies wurde vor kurzem beim Sommer-Pressegespräch und Meinungsaustausch der nordoberpfälzer Mittelstands-Union (MU) und des Wirtschaftsbeirates Weiden/Nordoberpfalz mit Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht bei der Spezialtiefbaufirma Harald Gollwitzer GmbH in Floß deutlich.

„Wir sind überzeugt, dass dies nur mit den Grundprinzipen der sozialen Marktwirtschaft gelingt, in der sich auch Leistung lohnt. Wir haben gerade große Sorge, dass die Ampel-Regierung diesen Pfad verlässt. Unsere Unternehmen brauchen Luft für Wachstum, Entwicklung und Innovationen“, forderten Benjamin Zeitler (MU-Bezirksvorsitzender), Alexander Herzner (MU-Kreisvorsitzender Nordoberpfalz), Stefan Prechtl (stellv. MU-Kreisvorsitzender Tirschenreuth) und Harald Gollwitzer (Bezirksvorsitzender des Wirtschaftsbeirates Weiden/Nordoberpfalz) von Rupprecht.

„Die Menschen haben große Sorgen aufgrund der aktuellen Krisen und Herausforderungen. Die CSU-Bundestagsfraktion hat umfassende Maßnahmenpakete von der Regierung eingefordert“, lautete daher auch eine Aussage des CSU-Bundestagsabgeordneten, der im Meinungsaustausch sowie in einem Interview sehr offen Rede und Antwort stand.

Herr Rupprecht: Welchen Anteil hatten die unionsgeführten Bundesregierungen ab 2005 an der aktuellen Energiekrise?

Albert Rupprecht: Die Energiepolitik unter Kanzlerin Angela Merkel war geprägt durch den Atomausstieg nach der Fukushima-Katastrophe und durch den Kohleausstieg aufgrund der Klimadebatte. Dass der Ausbau der erneuerbaren Energien in den letzten Jahren stockte, war neben den Bürgerprotesten auch der Verfügbarkeit von günstigem Gas geschuldet. Ich persönlich war der Meinung, dass das Klimaproblem drängender ist und deswegen das Restrisiko der Kernkraft vorübergehend das geringere Übel ist. Die Mehrheit der Bevölkerung wollte das nach Fukushima aber anders. Das muss ich dann auch respektieren. Schwierig war nachher außerdem, dass die Mehrheit der Bevölkerung den Ausstieg aus der Kernenergie wollte, aber anschließend beim Ausbau der erneuerbaren Energien viel Protest anmeldete. Ich war auch immer der Meinung, dass die Energiewende vor allem marktwirtschaftliche Anreize braucht, die ökologischen Kosten müssen sich im Marktpreis wiederspiegeln, und zudem Technologieoffenheit. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hingegen war ein planwirtschaftliches Instrument, bei dem wir in der Politik die Preise festgelegt haben. Meine Position fand hier aber keine Mehrheit. Auch bei der eigenen Regierung nicht.

Wurde es neben der Energie auch in anderen bedeutenden Politikfeldern versäumt, notwendige Veränderungen, Einschnitte und Anpassungen anzugehen, z. B. Rente, Verteidigung, Digitalisierung, Steuerpolitik, Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik?

Albert Rupprecht: Meine persönliche Gesamtbetrachtung der 16 Jahre unserer Regierungszeit ist: Für Deutschland waren diese 16 Jahre insgesamt sehr gute Jahre. Wir hatten viele Krisen, z. B. fünf Millionen Arbeitslose, die Finanz-, Wirtschafts-, Euro-, Flüchtlings- und Corona-Krise. Aus den meisten sind wir stärker hervorgegangen als wir hineingegangen sind. Wir haben Vieles richtig gemacht. Das ändert nichts daran, dass man aus heutiger Sicht und mit heutigem Wissen Einiges anders machen müsste. Bei der Digitalisierung hätte die Kanzlerin mehr Führung übernehmen müssen, die Verteidigungsstrategie war einseitig auf Auslandseinsätze ausgerichtet, die Arbeitsfähigkeit, die Materialbeschaffung bei der Bundeswehr hätte sichergestellt werden müssen. Ich habe damals gegen das Griechenland-Paket gestimmt, weil ich der festen Ansicht war, dass der Euroraum konsolidiert werden muss und die Notenbanken nicht mit Geldschwemme den Euroraum zusammenhalten dürfen.

Und Ihre Rückschlüsse daraus?

Albert Rupprecht: Aus heutiger Sicht befürchte ich, dass ich damit recht hatte: Ein Teil der Inflation in Europa liegt daran, dass die EZB die europäischen Staaten finanziert, statt sich auf ihre Aufgabe, die Inflation zu bekämpfen, konzentriert. Insgesamt glaube ich, dass die Politik immer gefährdet ist, die schnelle kurzfristige Lösung auf Kosten der langen, tragfähigen Lösungen zu wählen. Vor allem wenn sie Angst hat, dass die Bevölkerung das nicht mit trägt. Mit der heutigen kurzlebigen und oft oberflächlichen Medienberichterstattung wird das immer schlechter. Es macht mir schon Sorge, ob wir als Gesellschaft noch die Kraft haben, tief zu denken und langfristig zu entscheiden. Oder ob alles nur noch in Medien-Überschriften und Kurznachrichten verwurschtelt und auf Umfragen geschielt wird. Franz-Josef Strauß hat formuliert, wie es Politik machen sollte: ‚Den Menschen auf das Maul schauen, aber nicht nach dem Munde reden!‘

Hat sich die CDU von der historischen Bundestags-Wahlniederlage mit lediglich 18,9 Prozent der abgegebenen Stimmen erholt und kann Vorsitzender Friedrich Merz die Geschlossenheit und Schlagkraft der Partei wieder herstellen?

Albert Rupprecht: Die CDU gewinnt unter Friedrich Merz langsam ihre alte Geschlossenheit zurück – strukturell und personell. Und vor allem schafft er es, auch die Tagespolitik in langfristige Überlegungen einzuordnen und damit Orientierung zu geben. Am Schluss entscheidet das bessere sachliche Konzept über Frieden, Freiheit, Sicherheit und Wohlstand – nicht die schnelle Schlagzeile! Ich würde mir auch bei der CSU-Führung manchmal mehr Langfristigkeit wünschen.

Viele mittelständische Unternehmer und Handwerker sehen pessimistisch in die Zukunft. Energiepreise, Lieferketten, Nachwuchs- und Facharbeitermangel, Bürokratie etc. lassen verzweifeln. Warum ist es in Deutschland trotzdem erstrebenswert selbständig zu werden oder einen Betrieb weiterzuführen?

Albert Rupprecht: Deutschland kann unglaublich viel! Wir müssen es nur wollen und die Kraft haben,  richtige Entscheidungen zu treffen. Ob wir Wohlstand und soziale Sicherheit bewahren können, entscheidet sich jedes Jahr aufs Neue. Ich erlebe die Unternehmer und vor allem unsere Familienbetriebe draußen als riesen Pfund. Ja, die wollen anpacken und Deutschland nach vorne bringen. Ich verstehe aber auch, dass die Unternehmer manchmal schier verzweifeln, wenn sie den ganzen Tag damit beschäftigt sind, bürokratische Barrieren aus dem Weg zu räumen, versuchen Mitarbeiter zu finden.

Welche Rolle spielt die Politik in diesem Prozess?

Albert Rupprecht: Es ist und bleibt deswegen die Aufgabe der Politik, die Rahmen zu schaffen, dass die Leistungsträger in unserer Gesellschaft auch die PS auf die Straße bringen können. Da gibt es nicht die eine Entscheidung, sondern tausende jeden Tag! Ganz zentral ist: Wir müssen alle Entscheidungen auf die soziale Marktwirtschaft ausrichten. Planwirtschaft hat noch nirgendwo Wohlstand und Freiheit gebracht, sondern Armut und Verderben. Vieles, was wir derzeit in der Öffentlichkeit diskutieren, vieles von dem, was der Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck die vergangenen Tag vorgelegt hat, ist pure Planwirtschaft. Viele glauben, weil Minister Habeck sympathisch auftritt, sind seine Konzepte gut. Das ist ein riesen Irrtum!

Ohne Umschweife: Die aktuelle Energiepolitik ähnelt ja eher einer Mangelverwaltung als einem zielorientierten und zukunftsweisenden Handeln. Gilt momentan das Ziel, das Schlimmste zu verhindern oder würde die Union mit anderen Mitteln und Konzepten das Problem lösen?

Albert Rupprecht: Wie schwerwiegend die Versorgungssicherheit gefährdet ist, weiß ich nicht. Ich bin mit einigen Unternehmen bei mir im Wahlkreis wöchentlich im Gespräch. Wir versuchen, einen Weg zu finden, wie wir über den Winter kommen. Deswegen habe bei der Bundesregierung zig Mal mit konkreten Punkten nachgefragt, worauf sich die Unternehmer einstellen müssen. Ich bekomme aber keine vernünftigen Antworten. Nur allgemeines Blabla… .

Wie beurteilen Sie denn dann die aktuelle Arbeit der Ampel-Regierung?

Albert Rupprecht: Leider liefern die Ampel und speziell der Wirtschaftsminister ein katastrophales Bild ab. Deren staatlichen Regelungen, welche die Marktgesetze außer Kraft setzen und die Innovation abwürgen, verschärfen die Lage noch, anstatt dass sie die Probleme lösen. Wir haben als Union mit mehreren Anträgen unsere Vorschläge im Bundestag eingebracht. Die meisten Vorschläge finde ich gut. Damit wir gestärkt aus dieser Krise kommen, ist es zentral, dass wir das im Geiste der sozialen Marktwirtschaft machen. Zudem brauchen wir den sozialen Ausgleich, damit die Gesellschaft zusammenbleibt und den Bedürftigen geholfen wird. Das muss unser Leitbild sein.

MU-Gespräch02
CSU-Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht stand beim Meinungsaustausch und Interview sehr offen Rede und Antwort.

 

„Antisemitismus darf im Rechtsstaat keine Chance haben“

Besuch der Flosser Synagoge mit Dr. Ludwig Spaenle
Der Antisemitismus-Beauftragte der bayerischen Staatsregierung, Dr. Ludwig Spaenle (vorne, 2. v. r.), besuchte zusammen mit MdL Dr. Stephan Oetzinger (vorne, r.) und dem Michldorfer Pfarrer Alfons Forster (2. Reihe, r.) als Vorsitzender der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit die Flosser Synagoge. Altbürgermeister Fred Lehner (vorne, l.) und die CSU-Kommunalpolitiker um Ortsverbandsvorsitzenden Harald Gollwitzer (hinten, 2. v. r.) hießen den ehemaligen Kultusminister willkommen.

Staatsminister a. D. Dr. Ludwig Spaenle zu Gast in der Flosser Synagoge – Altbürgermeister Fred Lehner berichtet über Geschichte der Juden im Markt und richtet flammenden Appell an alle

Es ist ein lebendiges Bild der Versöhnungs- und Erinnerungsarbeit gewesen, das Dr. Ludwig Spaenle, der ehemalige Kultusminister und jetzige Antisemitismus-Beauftragte der bayerischen Staatsregierung, am Freitagnachmittag in der Flosser Synagoge gezeichnet bekam. „Diese Begriffe sind für die Gemeinde und ihren ehemaligen Bürgermeister Fred Lehner keine leere Hülse“, sagte Dr. Spaenle am Ende eines kurzweiligen und informativen, aber ebenso sehr emotionalen, Besuches.

Als der CSU-Politiker im Mai Oberpfalz TV-Reporter Tim Wehinger für seinen Kurzfilmbeitrag und Dokumentation über „Jüdisches Leben in der Oberpfalz“ am Beispiel der früheren jüdischen Gemeinde Floß mit dem ersten Preis auszeichnete, hatte er bekannte, dass ihm die Flosser Synagoge demnächst ein Besuch wert sei. Gesagt, getan: Organisiert von Landtagsabgeordneten und CSU-Kreisvorsitzenden Dr. Stephan Oetzinger löste der Ex-Minister nun sein Versprechen ein.

„Jüdisches Leben ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil unseres geschichtlichen Erbes. Es wird heute aktiv in vielen Gemeinden und Institutionen in ganz Bayern gelebt! Zugleich müssen wir feststellen, dass Antisemitismus mit unterschiedlichen Hintergründen und in vielerlei Gestalt dieses jüdische Leben und damit unser Gemeinwesen bedroht. Der Einsatz für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus ist der Kern meines Auftrages“, umschrieb Dr. Spaenle seine Arbeit.

Neben ihm und Dr. Oetzinger ließen es sich am Freitag auch der Michldorfer Pfarrer Alfons Forster in seiner Funktion als Vorsitzender der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Kreisrat Dominik Baschnagel, Kreis- und Markträtin Rita Rosner, Markträtin Andrea Gollwitzer, CSU-Ortsverbandsvorsitzender Harald Gollwitzer und seine Stellvertreterin Nadine Gralla-Sommer sowie Mitglieder der Flosser CSU und Frauen-Union (FU) nicht entgegen, dem Vortrag von Bürgermeister a. D. Lehner zu lauschen.

Knappe eine Stunde lang informierte er als profunder Kenner über die „338-jährige Geschichte der jüdischen Gemeinde in der insgesamt 1074-jährigen Geschichte des Marktes Floß“. Lehner berichtete so u. a., dass die Flosser Synagoge ein „erhaltenswertes Kunstdenkmal“ sei, das zusammen mit dem Friedhof „steinerne Zeugen der Vergangenheit“ darstellen würden. „Sie sind aber auch Garanten dafür, dass der jüdische Kultus im Markt lebt, was in aller Zukunft so bleiben möge“, sagte Lehner.

Einen emotionalen und flammenden Appell richtete er nicht nur an die Anwesenden, sondern an alle: „Wir müssen wachsam bleiben, damit sich das begangene Unrecht der Deutschen am jüdischen Volk, wie es von 1933 bis 1945 der Fall war, nie und nimmer wiederholen kann. Wehret deshalb den Anfängen“, so der Ex-Bürgermeister. Denn: Der Antisemitismus dürfe in „unserem freiheitlich demokratischen Rechtsstaat keine Chance haben“. Umso wichtiger sei „unsere Versöhnungs- und Friedensarbeit – heute, morgen und an jedem Tag“. Aussagen, die die Anwesenden mit Applaus untermauerten, und die auch Dr. Spaenle gefielen und berührten.

Dessen Besuch in der nördlichen Oberpfalz war damit aber noch nicht zu Ende. Zunächst beteiligte er sich an Dr. Oetzingers Bürger- und Sommergesprächen „Miteinander redn“ im Weidener Schätzlerbad. Danach ging es zur Aussegnung des Flossenbürger Altbürgermeisters Josef Werner ging, der einen maßgeblichen Anteil am Auf- und Ausbau der KZ-Gedenkstätte in Flossenbürg hatte.


 

Flosser CSU treffsicher unterwegs

Rita Rosner, Nadine Gralla-Sommer, Mathias Schnabl, Hermann Stahl, Max Scherm und Manfred Venzl beim Pfingstschießen der Schützengesellschaft am Start

Ein ruhiges Händchen und die nötige Treffsicherheit – das haben die zwei Schützinnen und vier Schützen des CSU-Ortsverbandes beim traditionellen Pfingst-, Glücks- und Pokalschießen 2022 der Schützengesellschaft unter Beweis gestellt. Rita Rosner, Nadine Gralla-Sommer, Mathias Schnabl, Hermann Stahl, Max Scherm und Manfred Venzl gingen bei der Veranstaltung, die nach zweijähriger Abstinenz Ende Mai begann und noch bis zum 10. Juni andauert, an den Start.

Beim Glücksschießen wurden drei Schuss auf ein Kuvert abgegeben. Nach dem Schießen wurde das Kuvert geöffnet und auf eine Vorlage gelegt. Anhand der Vorlage wurde der Wert (max. 30 Punkte) bestimmt. Je höher die Anzahl des Maximalwertes, desto höher waren die Chancen, einen der Preise – einen 100 Euro-, einen 75 Euro- oder einen 50 Euro-Gutschein vom Brauhaus Floß – zu gewinnen.

Beim sportlichen Mannschafts-Wettkampf wurde um den Raiffeisen-Wanderpokal geschossen. Eine Mannschaft bestand aus vier Schützen, wobei jeder zehn Schuss abzugeben hatte. Die drei ersten Siegermannschaften erhalten jeweils einen Pokal, den sie ihr Eigen nennen können.

Der Raiffeisen-Wanderpokal geht erst nach einer ununterbrochenen Siegesserie von drei Jahren fest in das Eigentum des betreffenden Vereins über. Die offizielle Preisverteilung findet am 15. Juni um 19 Uhr im Flosser Schützenheim statt.


 

Flosser CSU „aktive Parteiorganisation im Markt“

Hauptversammlung01_Mai 2022
Der Flosser CSU-Ortsverband hielt nach einer zweijährigen Pause mit seiner Hauptversammlung wieder die erste Präsenzveranstaltung ab, bei der auch MdL und Kreisvorsitzender Dr. Stephan Oetzinger (5. v. r.) zu Gast war.

Ortsverband hält Hauptversammlung im vollbesetzten „Brauhaus“ ab – MdL Dr. Stephan Oetzinger lobt Arbeit – Delegierte gewählt

Rückblicke, Ausblicke, Wahlen der Delegierten zur Kreisvertreterversammlung und ein Vortrag von Ex-Bürgermeister Fred Lehner zu „Floß, wie es früher einmal war“ (siehe gesonderten Bericht unten) sind die Schwerpunkte der Hauptversammlung des Flosser CSU-Ortsverbandes im „Brauhaus“ gewesen. CSU-Vorsitzender Harald Gollwitzer sprach dabei in seinem Bericht auf eine „bislang zufriedene neunmonatige Amtszeit“ an der Spitze einer „aktiven Parteiorganisation im Markt, die sich auch durch die Einschränkungen während der Corona-Pandemie nicht ausbremsen“ habe lassen.

Im vollbesetzten „Brauhaus“ freute sich Gollwitzer nicht nur über den guten Besuch, sondern auch über die Tatsache, dass der Ortsverband nach einer zweijährigen Pause endlich wieder das erste Mal öffentlich zusammen komme. Er hieß dabei neben Landtagsabgeordneten Dr. Stephan Oetzinger stellvertretend für alle die Ehrenmitglieder Erich Schieder und Anton Eismann, das neueste CSU-Mitglied Thomas Kastner, die Frauen Union mit Vorsitzender Gabi Frank, die Junge Union mit Vorsitzenden Johannes Kraus und die Gemeinderatsfraktion um Sebastian Kitta willkommen.

In seinem Bericht sagte Gollwitzer, dass die neun Monate als Ortsverbandsvorsitzender nicht so in seiner Lebensplanung vorgesehen gewesen seien. „Ich habe mich aber der Verantwortung gestellt. Führen heißt dienen – so verstehe und lebe ich schon immer meine Führungsaufgaben“, erklärte er. Und er wiederholte, dass er nicht die Zukunft des Ortsverbandes sei, aber dessen Zukunft einleiten möchte. Wie alle anderen Vereine und das öffentliche Leben generell, sei auch die CSU ab Herbst 2021 durch Corona in ihrer Arbeit stark eingeschränkt gewesen. Trotzdem habe man einige Akzente gesetzt. Gollwitzer war daher mit dem ersten Jahr unter diesen Bedingungen durchaus zufrieden. 

Er nannte dabei stellvertretend u. a. die Alten- und Krankenbesuche. „Über 100 Alleinstehende und Mitbürger:innen, die kaum noch aus ihrer Wohnung kommen, wurden besucht und ihnen mit einem kleinen Präsent Aufmerksamkeit und Wertschätzung gegeben. Eine tolle Geste und ein zeitaufwändiger Einsatz, wofür ich mich bei Rita Rosner und ihren Team sehr, sehr bedanke“, so Gollwitzer weiter.

Bereits im November hatte federführend Andrea Gollwitzer den zweiten CSU-Adventskalender mit Spenden und unter Mitwirkung der Flosser Geschäftswelt initiiert und umgesetzt. Auch hier stehe ein Zeitaufwand dahinter, den man so gar nicht sehe. Und auch der Flosser Kurier, der zu Fasching verteilt wurde, habe sich sehen lassen können.

Bis zu den Sommerferien, blickte der Vorsitzende nach vorne, stünden noch zwei Veranstaltungen an: Zum einen der „schwarze Montag“ am 18. Juli, einer Veranstaltungsreihe des CSU-Kreisverbandes, welche an diesem Tag in Floß stattfinden werde. Zudem werde das traditionelle Baby-Begrüßungsgeld heuer in einem neuen Format stattfinden. Alle jungen Eltern der Jahre 2020 und 2021 werden am Sonntagnachmittag, 4. September, in die Marktplatzanlage einladen. Weiterhin würden große Ereignisse ihre Schatten vorauswerfen. So findet im nächsten Jahr nicht nur das Flosser Heimatfest statt, auch der Ortsverband habe ein Jubiläum zu feiern. Im Herbst wird die CSU Floß 75 Jahre alt.

Schatzmeister Kitta berichtete anschließend von einer soliden Finanzlage des Ortsverbandes, was ihm von Kassenprüfer Mathias Schnabl bestätigt wurde. Der Vorstand wurde daher einstimmig entlastet. Landtagsabgeordneter und Kreisvorsitzender Oetzinger sagte in seinem Vortrag, dass die Union insgesamt nach den Wahlen die richtigen Schlüsse gezogen habe.

Zum Flosser Ortsverband erklärte er, dass dieser in der Gemeinde speziell im Vergleich zu anderen Parteien, die lediglich alle fünf bis sechs Jahre zu Wahlen „U-Boot-artig auftauchen“, sehr aktiv sei. „Wir sind hier viel näher am Menschen, was für uns als Partei eine Selbstverständlichkeit ist“, fügte Oetzinger an. „Wir kümmern uns um die Anliegen der Bürger:innen.“ Das sei für die Zukunft ein „sehr guter Grundstock, um bei der Landtagswahl im September 2023 ein gutes Ergebnis zu schaffen“.

Als Delegierte für Kreisvertreterversammlung am 28. Juli sowie für die Nominierungsversammlung des CSU-Kreisverbandes am 15. September wurden gewählt: Rita Rosner, Nadine Gralla-Sommer, Andrea Gollwitzer, Sebastian Kitta und Christina Kreuzer. Ersatzdelegierte sind: Harald Gollwitzer, Gabi Frank, Max Scherm, Harald Bäumler und Udo Holzinger.

Hauptversammlung02_Mai 2022
CSU-Kreisvorsitzender MdL Dr. Stephan Oetzinger (l.) und Ortsverbandsvorsitzender Harald Gollwitzer trauen der CSU bei den nächsten Wahlen einiges zu: „Wir sind näher am Menschen“, so die beiden übereinstimmend.

 

Floß, wie es früher einmal war

Vortrag Fred Lehner
Mit einem Sechser-Tragerl Flosser „Brauhaus-Bier“ bedankte sich CSU-Ortsverbandsvorsitzender Harald Gollwitzer beim ehemaligen Bürgermeister Fred Lehner für dessen kurzweiligen Vortrag.

Ehemaliger Bürgermeister Fred Lehner erzählt bei der Versammlung des CSU-Ortsverbandes im Brauhaus über die Zeit nach 1945 – Kurzweiliger Vortrag mit einer Brise Humor

Kurzweiliger Vortrag mit einer gehörigen Brise Humor: Von einem in der nördlichen Oberpfalz geschichtlich bedeutsamen Ort, dem Zentrum und wirtschaftlichen Mittelpunkt des Flosser Amtes zu früherer Zeit und von einem stets nach vorne blickenden 1074-jährigen Markt Floß hat der frühere Bürgermeister Fred Lehner am Sonntag im „Brauhaus“ den überaus interessierten Zuhörern des CSU-Ortsverbandes bei seiner Hauptversammlung (weiterer Bericht folgt) erzählt.

Es war die ausdrückliche Bitte von CSU-Vorsitzenden Harald Gollwitzer, aus erster Hand jene Zeit nach 1945 und die beginnende kommunale Aufbauarbeit von einem Zeitzeugen zu erfahren, der in seinen über 55 Dienstjahren beim Markt 30 Jahre als Bürgermeister ganz vorne stand und in der Kommune Verantwortung trug. Lehner bediente sich eingangs der Beschreibung des Ortes durch den früheren Ortschronisten, Oberlehrer Leonhard Bär, der von einem schönen Markt und einer bedeutenden Siedlung an den Ufern der Floß sprach.

Noch zu Beginn des Jahres 1945 erlebte Lehner als Kind die Fliegerangriffe und den Gefangenentransport in Richtung KZ Flossenbürg auf dem Flosser Bahnhof, die Flüchtlingsströme und Zuwanderungen und die damit aufkomende Wohnungsnot, die Zwangsbewirtschaftung von Lebensmitteln und Kleidung und die akute Schulraumnot. Er selbst ging noch in frühere RAD-Baracken zur Volksschule.

Den Lebensunterhalt sicherte sich die Bevölkerung durch bestehende Wirtschafts-und Industriebetriebe ( Porzellan, Glas, Granit, Bekleidung ) und durch die Landwirtschaft im Flosser Land. Nach kommissarisch von den Besatzungsmächten eingesetzten Bürgermeistern (Karl Bauer und Wilhelm Meißner), gab es mit Anton Lindner (Abraham) den ersten demokratisch gewählten Bürgermeister. Er kam von der damaligen Zentrumspartei (heute CSU).

Es folgte 1948 der Sozialdemokrat Josef Lehner, dessen Hauptaufgabe in der Stärkung der Infrastruktur lag. Mit Hans Ruckdäschel stellten die damaligen Freien Wähler, unterstützt von der CSU, den nächsten Bürgermeister. Zu seiner Zeit, 1966, gab es die Ansiedlung des großen Industriebetriebes der Kabel- und Metallwerke aus Nürnberg, heute Firma Nexans.

1972 übernahm Fred Lehner die Geschicke des Marktes. Mit der freiwilligen Eingliederung der sechs Flosser Landgemeinden in den Markt im Rahmen der Gemeindegebietsreform begann eine anspruchsvolle Zeitphase. Markt und Land wurden gestärkt durch einen gezielten Ausbau der Infrastruktur in allen Bereichen der Gemeinde.

Was Lehner herausstellte: Es waren keine Einzelleistungen, die den Markt weiter voran brachten, vielmehr wurde alles gemeinsam hart erkämpft, miteinander getragen, verantwortet und durchgeführt. Unter anderem seien das gute Verhältnis und der gegenseitige Respekt im Marktgemeinderat Grundlage für eine sichtbare Aufwärtsentwicklung des zentralen und wirtschaftlichen Mittelpunktes Floß gewesen.

Lehner blickte abschließend zuversichtlich für Bürger und Gemeinde nach vorne, doch das sei nur in einer friedlichen Zeit möglich. CSU-Vorsitzender Harald Gollwitzer und Gemeinderätin Andrea Gollwitzer dankten dem ehemaligen Kommunalpolitiker unter dem Beifall der Anwesenden mit einem Sechser-Tragerl „Brauhaus-Bier“ für dessen mit „viele Anekdoten gewürzten Vortrag“.


 

Flosser CSU gratuliert ihrem Ehrenmitglied

85. Geburtstag Hans Landgraf
Die stellvertretenden Vorsitzenden des Flosser CSU-Ortsverbandes, Rita Rosner (l.) und Nadine Gralla-Sommer (r.), gratulierten am Samstag Ehrenmitglied Hans Landgraf (Mitte) nachträglich zu dessen 85. Geburtstag.

Hans Landgraf feiert leicht verspätet seinen 85. Geburtstag – Ein Leben, das dem Ehrenamt verschrieben ist

Darauf lässt sich gerne mit einem Gläschen Sekt anstoßen: Hans Landgraf, Ehrenmitglied des CSU-Ortsverbandes Floß, hat mit leichter Verspätung seinen 85. Geburtstag gefeiert. Zu dem gratulierten am Samstag nachträglich die beiden stellvertretenden Ortsverbands-Vorsitzenden Nadine Gralla-Sommer und Rita Rosner, die Landgraf die besten Glückwünsche der Flosser CSU-Familie überbrachten.

Die leicht verspätete Feier kam deswegen zustande, weil der Jubilar eigentlich schon im März im größeren Rahmen feiern wollte, was eine Corona-Erkrankung in seiner Familie jedoch damals nicht zuließ. „Dann wird eben nachgefeiert“, sagte der 85-Jährige am Samstag bei bester Gesundheit.

Gesagt, getan: Neben dem CSU-Ortsverband gab es in den letzten Wochen noch viele weitere Gratulanten. Kein Wunder, denn Landgraf ist in zwölf Vereinen aktiv und hat sein Leben dem Ehrenamt verschrieben. Der Jubilar ist Träger der Flosser Bürgermedaille, der „Verdienstmedaille im Ehrenamt“ und der Ehrenauszeichnung der kommunalen Selbstverwaltung.

Landgraf, seit 64 Jahren mit seiner Ehefrau Margit verheiratet, gehörte von 1972 bis Ende 1999 dem Marktrat an. Anschließend folgte ihm Tochter Rita Rosner nach. In der Legislaturperiode 1978 bis 84 bekleidete er das Amt des stellvertretenden Bürgermeisters.

Neben der seinem Engagement in der Kommunalpolitik gehörte der sympathische Pensionär 20 Jahre der katholischen Kirchenverwaltung und seit über 60 Jahren der Flosser CSU an, bei der er, wie auch beim Oberpfälzer Waldverein, das Amt des Vorsitzenden inne hatte.


 

CSU plant für 2022 viele Aktionen

Ortsverbandssitzung März 2022
In seiner Vorstandssitzung zurrte der CSU-Ortsverband um Vorsitzenden Harald Gollwitzer nicht nur die Veranstaltungstermine für 2022 fest, sondern beleuchtete auch bundes-, landes- und kommunalpolitische Themen.

Unter anderem wird es das Baby-Begrüßungsgeld und den Adventsmarkt geben – Schreckliche Ereignisse des Ukraine-Krieges werden sich wirtschaftlich auswirken

Die gute Nachricht gleich vorneweg: 2022 wird es wieder das Baby-Begrüßungsgeld und den Adventsmarkt geben. Die CSU-Familie wird gemeinsam die Wertschätzung und Unterstützung sowie den Service für die Flosserinnen und Flosser am 4. September bzw. 25. November vorbereiten und durchführen, so das Fazit der vor kurzem stattgefundenen Sitzung des Ortsverbandes. 

Die schrecklichen Ereignisse des Krieges in der Ukraine bedrückte die anwesenden Mitglieder. Es sei zu hoffen, dass dieser völkerrechtswidrige Konflikt baldmöglichst beendet werde. Die schlimmen Verwüstungen würden das Land und die Bevölkerung auf lange Zeit vor große Herausforderungen stellen.

„Ohne ausländische Hilfe wird der Wiederaufbau nur schwer gelingen“, so Ortsverbandsvorsitzender Harald Gollwitzer. Er schlug zur Unterstützung eine Partnerschaft des Marktes Floß mit einer ukrainischen Gemeinde vor, um so eine Zukunftsperspektive zumindest für einen kleinen Teil der Menschen in der Ukraine zu schaffen. 

Die Folgen des Krieges würden auch in Deutschland nachhaltig sein. „Die wirtschaftlichen Auswirkungen, die Verknappung und Verteuerung von Energie und Rohstoffen und das Ende von Selbstverständlichkeiten und Preisstabilität, werden unser Leben einschneidend verändern, leider nicht zum Besseren“, sagte Gollwitzer. 

Die politische Diskussion um die richtungsweisenden Beschlüsse, wie mit diesen Folgen umzugehen ist, werde spannend werden. Es sei gut, dass mit Friedrich Merz wieder eine konservative und wirtschaftsliberale Politik in die CDU eingekehrt ist und auch beim Parteivorsitzenden Dr. Markus Söder mit der Kabinettsumbildung die CSU-Politik einen stärkeren bürgerlichen Impuls bekommen habe. Damit ist die Opposition gerüstet, manche ökosozialitischen Träumereien der Regierungskoalitionen zu verhindern, so die einhellige Meinung.

Der CSU-Ortsverband, die Frauen Union (FU) und die Junge Union (JU) werden auch in diesem Jahr wieder die aktivste politische Gruppierung im Ort sein, lautete das Versprechen der Mitglieder. Alle drei Gliederungen haben, bzw. werden, in ihren Vorstandssitzungen weitere Veranstaltungen und Aktionen planen und organisieren.  

Für die Fraktion gab Marktrat Mathias Schnabl einen Überblick über deren Arbeit und die allgemeine Zusammenarbeit im Gremium. Einen kleinen Seitenhieb gab es dabei von den Teilnehmenden zur Mehrzweckhalle und Schulsanierung – zwei Projekte, bei denen es keine großen Fortschritte geben würde, aber der finanzielle Aufwand für die Gemeinde immens sei. 

Harald Gollwitzer gab sich am Ende der Sitzung zuversichtlich, dass die Aktivitäten des Ortsverbandes in den letzten Monaten mit Adventskalender, Seniorenbesuche und Flosser Kurier auch wieder im Laufe dieses Jahres fortgesetzt werden können.


 

Liebgewonnene Tradition in der „staaden Zeit“

Seniorenbesuche 2021
In der „staaden Zeit“ auf Achse: Die Mitglieder der Flosser CSU, FU und JU – hier stellvertretende Ortsverbandsvorsitzende Rita Rosner, FU-Vorsitzende Gabi Frank und Gemeinderätin Andrea Gollwitzer (v. l.) – sind in den Wochen vor Weihnachten bei über 100 Seniorenbesuchen im Gemeindegebiet unterwegs.

CSU, FU und JU ist heuer vor Weihnachten wieder bei über 100 Seniorenbesuchen unterwegs – Stellvertretende Vorsitzende Rita Rosner: „Für uns ein Zeichen der Wertschätzung“

Die Wochen vor Weihnachten gelten ja gemeinhin als die „staade Zeit“ – nicht so für den CSU-Ortsverband, für die Frauen Union (FU) und für die Junge Union (JU). Denn deren Mitglieder sind in den Tagen vor dem Fest noch kräftig eingespannt und auf Achse. Sie besuchen, nach einem Jahr Pandemie-Pause, heuer wieder die Seniorinnen und Senioren der Marktgemeinde und der Ortsteile. Dieses Mal insgesamt über 100 und natürlich selbstverständlich unter den aktuell geltenden Corona-Auflagen.

„Es ist eine jahrzehntelange Tradition, die unsere älteren Bürgerinnen und Bürger inzwischen richtig liebgewonnen haben“, unterstrich am Dienstagabend die stellvertretende Ortsverbands-Vorsitzende Rita Rosner, als sie zusammen mit Gemeinderätin Andrea Gollwitzer und FU-Vorsitzender Gabi Frank die letzten Vorbereitungen für die Seniorenbesuche vornahm.

„Gerade in unserer hektischen Zeit wollen wir uns die Zeit nehmen, um mit unseren älteren Einwohnern ein paar Worte zu wechseln und sich deren Belange anzuhören und anzunehmen“, ergänzten Frank und Gollwitzer. Das sei ein Zeichen der Wertschätzung dessen, was die Seniorinnen und Senioren in ihrem Leben geleistet haben. Auch das Gemeinschaftsgefühl und der Kontakt zwischen Jung und Alt würden so gestärkt werden.

Die CSU, FU und JU, für die in den nächsten Tagen viele Mitglieder unterwegs sein werden, überreichen bei ihren Besuchen zudem ein kleines Präsent. 2021 sind es frisch gebackene und leckere Bio-Plätzchen von der Gailertsreuther Mühle.


 

CSU geht mit Elan und frischem Wind in die nächsten Monate

Sitzung Oktober_neu
CSU-Ortsverbandsvorsitzender Harald Gollwitzer (l.) freut sich, dass Josef Bachmayer (r.) künftig den Info-Schaukasten an der Bushaltestelle im Ortszentrum mit aktuellen Neuigkeiten bestücken wird.

Ortsverband besetzt die noch offenen Vorstandsposten – Maßnahmen zur Gewinnung von neuen Mitgliedern beschlossen – Viele Termine festgelegt

Mit Elan und frischem Wind geht das Team des CSU-Ortsverbandes Floß mit seinem Vorsitzenden Harald Gollwitzer in die nächsten Monate. Bei der vor kurzem im Werkstattgebäude der Spezialtiefbaufirma Gollwitzer GmbH stattgefundenen konstituierenden Vorstandssitzung wurden mit Daniel Schelter als neuen Digitalbeauftragten und Walter Pröls als Verantwortlichen für den Arbeitskreis (AK) Landwirtschaft nicht nur die noch offenen Posten besetzt. Sondern es wurden auch Maßnahmen zur Gewinnung von neuen Mitgliedern sowie die Termine für die kommenden Veranstaltungen festgelegt.

„Wir wollen aktiv sein“, sagte Ortsverbandsvorsitzender Gollwitzer in seiner Begrüßung. Nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass im Markt Floß immer mehr Vereine von der Landkarte verschwinden und es nach der Corona-Pandemie noch schwieriger geworden sei, ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitglieder zu generieren, wolle die Flosser CSU verstärkt Werbemaßnahmen zur Neugewinnung in die Wege leiten und sich attraktiv präsentieren. Denn: „Auch bei uns ist die Altersstruktur im Schnitt relativ hoch. Vor allem im Bereich der 30- bis 45-Jährigen haben wir noch Potenzial nach oben“, wusste der Vorsitzende.

Dem ist vor der Zukunft keineswegs bange, ganz im Gegenteil: „Wir haben zuletzt viele junge Leute gewonnen, die die CSU-Politik vertreten, und sich für Floß und die Partei engagieren“, freute sich Gollwitzer. Zur weiteren Steigerung der Attraktivität der politischen Arbeit habe sich der Ortsverband daher nach den Kommunal- und Bundestagswahlen in einer schriftlichen Umfrage an seine Mitglieder gewandt und die „sicherlich nicht zufriedenstellenden Wahlergebnisse“ analysiert.

Mit dem Ergebnis, dass für die bayerische CSU eine personelle, strukturelle und inhaltliche Neuausrichtung durchaus denkbar sei. Vor allem die Einbeziehung der Meinung der Basis sei dabei ein wichtiger Punkt. Eine weitere Botschaft sei, so Gollwitzer, dass die Mitglieder denken, dass die CSU weiterhin eine große Chance besitze, in Bayern eine Volkspartei zu bleiben.

„Wir gewinnen die Wahlen nicht in der Stadt, sondern auf dem Land. Und auf dem Land, wo wir verloren haben, müssen wir zu alter Stärke zurückfinden“, sagte der Ortsvorsitzende weiter. Daher werde auch die Flosser CSU die älteren und die zuletzt abgewanderten Stammwähler, wie z. B. die Landwirte, verstärkt in den Fokus ihrer Arbeit stellen.

Neben der turnusmäßigen Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes im März 2022 sind u. a. folgende Veranstaltungen bis zum ersten Halbjahr 2022 geplant: der Coupon-Adventskalender für alle Flosser Haushalte; die Seniorenbesuche; ein öffentliches Info-Treffen zur Arbeit der Gemeinderatsfraktion im Februar und die Übergabe des Baby-Begrüßungsgeldes, das im Sommer in einem neuen Format stattfinden wird. Auch der CSU-Schaukasten an der Bushaltestelle im Marktzentrum wird durch Josef Bachmayer ständig mit aktuellen Neuigkeiten bestückt.


 

„Gemeinsam können wir das!“

CSU-Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht (r.) informierte am Freitagmittag zusammen mit den Gemeinderäten Rita Rosner (l.) und Sebastian Kitta (2.v. r.) sowie mit Carmen Pepiuk (2. v. l.), der Leiterin der CSU-Bundeswahlkreisgeschäftsstelle in Weiden,
CSU-Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht (r.) informierte am Freitagmittag zusammen mit den Gemeinderäten Rita Rosner (l.) und Sebastian Kitta (2.v. r.) sowie mit Carmen Pepiuk (2. v. l.), der Leiterin der CSU-Bundeswahlkreisgeschäftsstelle in Weiden, die interessierten Flosserinnen und Flosser.

MdB Albert Rupprecht war am Freitag mit Infostand in Floß zu Gast – CSU-Ortsverband rührt Werbetrommel für offenen und sympathischen Direktkandidaten

„Er bringt Tradition und Moderne zusammen. Er setzt auf Innovation und Weiterentwicklung – das kommt der Nordoberpfalz unmittelbar zu Gute“, wirbt Bayerns Ministerpräsident und CSU-Parteivorsitzender Dr. Markus Söder für Bundestagsabgeordneten und Direktkandidaten MdB Albert Rupprecht. Offen und sympathisch präsentierte sich dieser am Freitagmittag an seinem Infostand am Lebensmittelmarkt „diska“ in Floß.

Zusammen mit den Ortsverbandsvorstands-Mitgliedern und CSU-Gemeinderäten Rita Rosner und Sebastian Kitta sowie Carmen Pepiuk, der Leiterin der CSU-Bundeswahlkreisgeschäftsstelle in Weiden, informierte MdB Rupprecht unter dem Motto „Gemeinsam können wir das!“ die sehr interessierten Flosserinnen und Flosser über seine Person sowie über das CSU-Programm für die in einer Woche stattfindende Bundestagswahl.

Für den 53-Jährigen in Waldthurn geborenen CSU-Politiker, der seit vier Wochen täglich rund zehn Wahlkampftermine absolviert, war Floß am Freitag nach Eschenbach und Pressath die dritte Station. Weitere Info-Veranstaltungen in Weiden, Windischeschenbach und Bärnau schlossen sich an.


 

Du hast immer eine Wahl!

So lautet die aktuelle Social Media-Kampagne von CSU-Bundestagsabgeordneten (MdB) Albert Rupprecht zur Bundestagswahl am 26. September 2021. Klar, dass auch unser Ortsvorsitzender Harald Gollwitzer und seine Ehefrau Andrea (auch CSU-Gemeinderätin in Floß) in ihrer Geschäftsführungs-Funktion der Spezialtiefbaufirma Harald Gollwitzer GmbH Floß MdB Rupprecht in seinem Wahlkampf unterstützen.

Die beiden machten dabei sogar den Auftakt der Kampagne, bei der in den nächsten Wochen in regelmäßigen Abständen bekannte Gesichter aus unserer Region für Rupprecht auf dessen Facebook- und Instagram-Kanal werben. Dabei ist für Andrea und Harald Gollwitzer klar: „Wir wählen Albert Rupprecht, weil er für unsere Heimat im Vollgas gibt!“


 

Harald Gollwitzer neuer Vorsitzender der Flosser CSU

Vorstandschaft
Mit dieser Vorstandschaft geht der CSU-Ortsverband Floß um den neuen Vorsitzenden Harald Gollwitzer (hinten Mitte) in den nächsten beiden Jahre.

Verschobene Jahreshauptversammlung bringt einige Veränderungen in der Vorstandschaft – „Neues und agiles Team“ gewählt, das mit Idealismus und Engagement in die Zukunft geht

Der Ortsverband der Flosser CSU geht mit einem neuen, motivierten und veränderten Vorstandsteam in die nächsten beiden Jahre. Bei der Jahreshauptversammlung am Donnerstagabend im Werkstattgebäude der Firma Gollwitzer GmbH ist Harald Gollwitzer als neuer Vorsitzender gewählt worden. Er löst damit Sebastian Kitta ab, der sich nach sechs Jahren an der Spitze wegen seiner jetzigen Funktion als Fraktionssprecher im Gemeinderat nicht mehr zur Wiederwahl stellte. Er bleibt der CSU jedoch als Schatzmeister erhalten. 

Nachdem wegen der Corona-Pandemie die ursprünglich schon für 2020 geplante Versammlung verschoben werden musste, ging diese nun am Donnerstag über die Bühne. Auf dem Programm standen neben den Neuwahlen, die vom Kreisvorsitzenden MdL Dr. Stephan Oetzinger durchgeführt wurden, auch die Berichte des Ortsvorsitzenden, der Schatzmeisterin, der Kassenprüfer und verschiedene Grußworte sowie ein Vortrag von MdB Albert Rupprecht zur bevorstehenden Bundestagswahl.

Kitta begrüßte zu Beginn die anwesenden CSU-Mitglieder, die Gemeinderäte, die Vertreter und Vertreterinnen der Jungen Union (JU) und der Frauen Union (FU), den Kreisvorsitzenden Dr. Oetzinger, den Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht sowie Ehrenmitglied Erich Schieder. In seinem Bericht blickte er auf die letzten beiden Jahre zurück, in denen das gesellschaftliche Leben angesichts der Corona-Pandemie stark eingeschränkt, aber dennoch von intensiver Fraktionsarbeit im Gemeinderat geprägt gewesen sei. Er hob ebenso die 2019 noch durchgeführten Veranstaltungen, wie beispielsweise den FU-Adventsmarkt, die Seniorenbesuche, das  Kinderbegrüßungsgeld oder den Nikolausdienst der JU hervor.

Auf die inzwischen aufgearbeitete Kommunalwahl 2020 eingehend sagte Kitta, dass die CSU zwar weiterhin stärkste Fraktion im Marktgemeinderat sei, aber man gerne „höhere Ziele“ erreicht hätte. „Wir haben den Wählerwillen jedoch akzeptiert und blicken nach vorne“, so der scheidende Ortsvorsitzende. Die Flosser CSU stelle sich nun neu und frisch auf. Er versprach, dass der Ortsverband mit „neuen Impulsen aktiv und agil wie bisher den Aufbruch“ angehen und sich am öffentlichen Leben beteiligen werde.

Für die verhinderte Schatzmeisterin Susanne Schaller-Horn berichtete er in den letzten zwei Geschäftsjahren von einer soliden Finanzlage der CSU, die von Kassenprüfer Mathias Schnabl bestätigt wurde. So war die Entlastung der bisherigen Vorstandschaft genauso eine Selbstverständlichkeit wie die reibungslose Neuwahl des künftigen Teams.

Der neuer Vorsitzende Harald Gollwitzer erläuterte den Anwesenden kurz seine Motivation, sich als Ortsvorsitzender zu engagieren. Wenngleich die Kommunalwahlen sowie die anschließenden Anfeindungen Spuren hinterlassen und bei ihm für eine „gewisse emotionale und persönliche Distanz zu seinem Heimatort Floß“  gesorgt hätten, stelle er sich der Verantwortung und Verpflichtung.

Er wolle das in den letzten in der Flosser CSU-Familie Aufgebaute die nächsten zwei Jahre weiterführen und so die neue Zukunft des Ortsverbande mit jungen engagierten Kräften mit seiner Erfahrung einleiten und begleiten. Gollwitzer sagte zudem, dass man Ende September/Anfang Oktober gemeinsam die Bundestagswahl analysieren und eine Grundsatz-Diskussion im Ortsverband anstoßen werde. Weiterhin werde man, soweit es Corona zulasse, für den Herbst einige Veranstaltungen planen und durchführen.

FU-Vorsitzende Gabriele Frank sicherte die Unterstützung der CSU-Frauen zu und  beglückwünschte die neue Vorstandschaft. JU-Vorsitzender Ludwig Gollwitzer freute sich auf die „gute Zusammenarbeit mit der CSU“. Kreisvorsitzender Dr. Oetzinger lobte die hervorragende Arbeit der Flosser CSU, die leider nicht durch das erwünschte Ergebnis bei der Kommunalwahl honoriert worden sei. „Daher ist es wichtig, dass man sich nun neu aufstellt, nach vorne blickt, gemeinsam an einem Strang zieht, sich zukunftsträchtig aufstellt und 2026 bei der Kommunalwahl die nächste Chance ergreift“, appellierte er.

MdB Rupprecht danke Kitta für dessen geleistete Arbeit als Ortsvorsitzender und für seinen Einsatz bei den letzten Kommunalwahlen. Sein Dank galt auch dem neuen Vorstandsteam mit Harald Gollwitzer an der Spitze – einem „mit großer Direktheit ausgestatteten Idealisten, der in der Sache überzeugt“ sei. „Er denkt für seinen Ort, die Region, für Bayern und für Deutschland“,  so Rupprecht.

In seinem Vortrag zur Bundestagswahl im September ging er auf den Zustand der oberpfälzer Region in den Jahren 2002 bis 2005 ein. Sie sei damals wirtschaftlich auf dem Boden gelegen, die Stimmung in der Bevölkerung sei desaströs gewesen. Durch eine anpackende CSU sowie einer dadurch entstandenen Aufbruchsstimmung seien bis heute viele Dinge zum Positiven gewandelt worden. „Unser Engagement und unsere Arbeit sowie die von uns bereitgestellte Wirtschaftsförderung haben die Oberpfalz in vielen Bereichen zur Nummer 1 in Deutschland werden lassen“, sagte Rupprecht.

Die neue Vorstandschaft des CSU-Ortverbandes Floß setzt sich wie folgt zusammen:

Vorsitzender: Harald Gollwitzer; stellv. Ortsvorsitzende: Nadine Gralla-Sommer, Rita Rosner; Schatzmeister: Sebastian Kitta; Schriftführerin: Julia Bayer; Digitalbeauftragter: wird noch von der Vorstandschaft bestellt; weitere Mitglieder: Josef Bachmayer, Georg Bodensteiner, Udo Holzinger, Christina Kreutzer, Martin Landgraf, Max Scherm, Hermann Stahl und Manfred Venzl; Ortsgeschäftsführer: Harald Bäumler; Kassenprüfer: Mathias Schnabl, Dieter Moser.